mund
sinnlich, begehrenswert, entblössend, abstossend.
Der Mund ist ein Ort von Identität, Kontrolle und Intimität.
Wann wirkt er intim, wann wird er zum Objekt von Kontrolle,
und wann dient er der reinen Identifikation?
Diese Arbeit untersucht, wie er zum Objekt von
Gesellschaftlichen Machtstrukturen wird.
Ausgangspunkt ist der Widerspruch zwischen zwei fotografischen Regimen:
Während bei offiziellen Identitätsfotografien ein geschlossener Mund verlangt wird, dokumentiert der Strafvollzug das geöffnete Gebiss und dessen Zahnstruktur als eindeutiges Identifikationsmerkmal.
Ausgestellt im Toni Areal vom 6.03 - 19.03.202